Bahn verkauft am liebsten teure Tickets

 

 

 

 
 
(30.03.2007)
Wer sich mit Bahntickets und Angeboten nicht auskennt, sollte sich schlau machen. Laut einem Test bekommt der Kunde am Schalter sonst das teuerste Ticket.
Fahrgäste der Bahn bekommen beim Ticketkauf oft nicht den günstigsten Preis. Für seine Beratungsangebote vom Schalter bis zum Internet bekommt der bundeseigene Konzern nur die zweitschlechteste Note «ausreichend», heißt es im Verbrauchermagazin «Test». Wer sich als Kunde mit Sonderangeboten, Ländertickets und Streckenführungen nicht auskenne, zahle oft drauf, urteilten die Experten von Stiftung Warentest.

Bei 90 Tests in Reisezentren in 25 Städten seien auf Anhieb meist teure Tickets angeboten worden. Auf Sparangebote oder günstigere Intercity- statt ICE-Züge wurden die Kunden hingegen nur selten hingewiesen.

Besonders schlechter Service in Magdeburg
Bahnchef Hartmut Mehdorn sagte am Donnerstag in Berlin, die Bahn nehme Kritik ernst und werde Schwachstellen angehen. Nach eigenen Befragungen seien 60 Prozent der Kunden mit der Beratung zufrieden, zudem nutzten 80 Prozent der Fahrgäste Rabattangebote oder ermäßigte Preise. Bei Untersuchungen werde häufig nach Extremfällen gefragt, die nicht jeden Tag vorkämen, verteidigte sich die Bahn.

Am besten schnitten im Test die Hauptbahnhöfe Kiel und Saarbrücken ab, die das Qualitätsurteil «befriedigend» bekamen. Am schlechtesten war die Beratung demnach in Magdeburg mit der Note «mangelhaft». Für die Untersuchung hatten sich drei geschulte Experten an 90 Schaltern sowie per Telefon, an Automaten und auf der Internet-Seite der Bahn über bestimmte Verbindungen informiert. (dpa)



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