Ölpest an Vietnams Stränden vergrault Touristen

 

 

 

 
 
(03.02.2007)
Niemand weiß, woher das Öl stammt. Fest steht einzig: Es verschmutzt in Vietnam schon mehr als 100 Kilometer Strand.

Öl aus einer unbekannten Quelle hat die Strände in der Mitte Vietnams auf einer Länge von nahezu 100 Kilometern verschmutzt. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, wurde zuerst in der Nacht zum vergangenen Dienstag in der Provinz Quang Nam Öl angeschwemmt.

Inzwischen komme immer mehr Öl, sagte der stellvertretende Direktor der Behörde für Naturschutz und Umwelt, Nguyen Ngoc Dung. «Es sind eine Menge Ölklumpen im Wasser, aber wir wissen immer noch nicht, wie viel Öl da insgesamt auf uns zukommt», sagte Dung. «Immer weniger Menschen gehen hier schwimmen. Die Touristen sind frustriert und klagen sehr über die Ölpest.»

Weiße Sandstrände

Die Behörden können nicht sagen, woher genau das Öl stammt. Es gibt keine Berichte über gestrandete Schiffe in der Umgebung. Die Provinz Quang Nam ist berühmt für ihre langen weißen Sandstrände. Vor allem am Strand von Cua Dai gibt es zahlreiche Luxushotels, die Besucher aus aller Welt anziehen.

Die Provinzregierung hat die Bevölkerung aufgefordert, die Ölklumpen in Plastiktüten einzusammeln. Der Manager des «Palm Garden Hotels» in Hoi An, Jose Arcilla, sagte, seine Angestellten versuchten ihr Bestes. «Glücklicherweise ist es ziemlich kalt, und deshalb wollen gar nicht so viele Gäste schwimmen.» Wäre es wärmer, und mehr Touristen wollten an den Strand gehen, wäre das eine Katastrophe für das Hotel. (dpa)


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