Last Minute Urlaub, Pauschalreise, Frühbucher, Städtereisen und Fernreisen, Hotel buchen, Reiseländer, Billigflieger, billigen Flug buchen

 

Last Minute Urlaub, Pauschalreise, Frühbucher, Städtereisen und Fernreisen Last Minute, Pauschalreise, Frühbucher, Billigflüge, billig fliegen, Hotel buchen, Winterurlaub, Skiurlaub, Singlereisen, Wellnessreise
Der freundliche Service von Terracus hilft Ihnen gerne, wenn Sie Fragen zu einem Angebot haben. Wir rufen zurück.

Länderinformationen

Infos zu Urlaubsländern.

TOP Pauschalreisen:

Newsletter

Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter von Terracus und Sie erhalten aktuelle Angebote und wertvolle Informationen für Ihren Urlaub.
Ihre Email Adresse:

Reisegewinnspiel

Machen Sie mit bei unserem kostenlosen Reisegewinnspiel.

 

 

Informationen zu Malta:

 

 

Die Republik Malta (maltesisch: Repubblika ta' Malta, englisch: Republic of Malta) ist der kleinste europäische Inselstaat.
Er liegt im Mittelmeer, ca. 90 km südlich von Sizilien. Der maltesische Staat verteilt sich auf die drei bewohnten Inseln Malta (ca. 246 km²), Gozo (ca. 67 km²) und Comino (maltesisch Kemmunett, ca. 3 km²), sowie auf die unbewohnten Inseln Cominotto (Kemmunett), Filfla (Filfola) und St. Pauls Island. Die Hauptinsel Malta ist in fünf Bezirke gegliedert, Gozo und Comino bilden zusammen einen sechsten.

Malta wurde am 21. September 1964 von Großbritannien unabhängig.

Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte
2 Politik
3 Geographie
4 Verwaltungsgliederung
5 Wirtschaft
6 Bevölkerung
7 Religion
8 Sprache und Schrift
9 EU-Erweiterung
10 Weltkulturerbe
11 Weblinks

Geschichte Maltas

Malta war während der Eiszeit über eine Landmasse mit Sizilien und dem Festland verbunden.

Die Megalith-Tempel von Malta, eine Gruppe von sieben erhaltenen (ursprünglich 23) Tempelanlagen auf den Inseln Malta und Gozo sind Zeugen der Besiedlung Maltas während der Steinzeit (siehe: das Hypogeum von Hal Saflieni).

Um 1200 v. Chr., gabe es Kolonien der Phönizier, von denen sich noch Ruinen und Inschriften erhalten haben. Zu jener Zeit hieß Malta Melite und Gozo Gaulos. Die Phönizier schafften fruchtbare Erde nach Malta, bedeckten damit den nackten Felsboden und legten Äcker, Wein- und Baumpflanzungen an. Im 8. Jahrhundert v. Chr. ließen sich auch Griechen auf Malta nieder. Malta erfreute sich des Rufs, die feinsten Baumwollwaren zu liefern; auch die Rosen und der Honig der Insel waren berühmt.

Um 400 v. Chr. erfolgte die Okkupation der Insel durch die Karthager, die nach dem zweiten Punischen Krieg den Römern weichen mussten, welche sich aber wenig um die Insel kümmerten; dieselbe wurde daher ein Schlupfwinkel für Seeräuber.
56 n. Chr. strandete bei Malta der Apostel Paulus und bekehrte mehrere Insulaner zum Christentum. Die Vandalen entrissen die Insel 454 den Römern, mussten sie aber 494 den Goten räumen. Belisar vertrieb diese 534 und besetzte Malta für das byzantinische Reich. 870 und zum zweitenmal 904 bemächtigten sich die Araber der Insel und änderten den Namen Melite in Maltacheum (woraus später Malta wurde).

Die Normannen nahmen Malta 1090 unter dem Grafen Roger, verbanden es mit Sizilien und errichteten auf der Insel ein Marquisat. 1284 siegten hier die Aragonier unter Loria mit der sizilischen Flotte in einer Seeschlacht über die Franzosen, die genötigt wurden, Malta zu verlassen.

Kaiser Karl V. wies 1525 dem aus Rhodos vertriebenen Johanniterorden die gänzlich verwahrloste und verödete Insel an, und nachdem eine päpstliche Bulle 1530 den Orden im Besitz der Insel bestätigt hatte, ließ sich dieser am 26. Oktober 1530 hier nieder und wurde danach Malteserorden genannt.

Ein Angriff der Türken 1531 bewog den Großmeister des Ordens, Befestigungen auf Malta anzulegen. Bei einem neuen Angriff der Türken 1565 mussten sich dieselben mit Verlust von 20.000 Mann zurückziehen. Um gegen weitere Angriffe gesichert zu sein, legte der damalige Großmeister des Ordens, Jean Parisot de la Vallette, 1566 den Grundstein der nach ihm benannten Stadt La Valletta.
Durch später hinzugekommene verschiedene Befestigungen wurde die Insel immer mehr gesichert. Im Juni 1798 nahm Napoleon Bonaparte auf seinem Zug nach Ägypten infolge der Schwäche des Ordens Malta ohne Widerstand, aber schon im September 1800 musste sich die französische Besatzung nach einer harten Blockade an die Engländer ergeben.

Nach dem Frieden von Amiens (1802) sollte zwar Malta an den Orden zurückfallen; aber England verweigerte die Zurückgabe, und im Frieden von Paris (1814) wurde den Engländern der Besitz von Malta definitiv zugestanden.

Im Ersten Weltkrieg diente Malta als Stützpunkt der Briten. Am 7. Juni 1919 kam es zu einem Aufstand, bei dem 4 Malteser von britischen Soldaten erschossen wurden. 1921 erhielt Malta eine Verfassung, in der außer der Militär- und Außenpolitik, alle weiteren Politikbereiche in die Selbstverwaltung gegeben wurden. Nach innenpolitischen Unruhen wurde die Verfassung 1930 und 1933 außer Kraft gesetzt. Im Zweiten Weltkrieg diente Malta den Alliierten aufgrund der strategisch wichtigen Lage im Mittelmeer als Stützpunkt.

Von Malta starteten Bomberverbände in Richtung Italien. Malta wurde deshalb wiederholt von italienischen und deutschen Luftangriffen schwer erschüttert. Auf Malta fielen, auf die Fläche bezogen, die meisten Bomben im Zweiten Weltkrieg.

In Anerkennung für den Mut und die Tapferkeit während der Angriffe verlieh der damalige britische König Georg VI. der maltesischen Bevölkerung am 15. April 1942 das Georgskreuz, welches seitdem die maltesische Flagge ziert. 1947 erhielt Malta 30 Mio Pfund Entschädigung für die Kriegsschäden und die Verfassung wurde wieder in Kraft gesetzt. Am 21. September 1964 wurde Malta endgültig in die Unabhängigkeit entlassen.

Der Artikel stammt hauptsächlich aus dem Meyers Konversationslexikon.
[Quelle]
[Enzyklopädie: Geschichte Maltas. DB Sonderband: Wikipedia Herbst 2004, S. 103833]

Der Malteser Ritterorden wurde 1798 von Malta durch Napoléon vertrieben und residiert heute als Priorat von Malta in Rom - in der Via Condotti 68.

Politik

Die Wählerschaft der kleinen Mittelmeerinsel zeigt eine Gespaltenheit wie sonst nirgendwo. Nationalkonservative und Sozialisten stehen sich hier gegenüber, beide können auf eine stabile Wählerschaft bauen. Dadurch ist es auf Malta fast üblich, dass Wahlen nur knapp gewonnen werden.

Präsident Edward Fenech Adami hoffte beispielsweise auf 57 Prozent Zustimmung für das EU-Referendum und sah dies als eine große Mehrheit an.

Die Parteizugehörigkeit wird auf Malta von Generation zu Generation fast schon vererbt.

Am 12. März 2003, also vier Tage nach dem Referendum zur EU-Erweiterung, fanden in Malta Parlamentswahlen statt. Dem Trend aus dem Referendum folgend, wählten die Malteser mit 51,79 Prozent die Nationalkonservativen (PN) und mit 47,51 Prozent die Arbeiterpartei (MLP). Die dritte Partei, Alternattiva Demokratika (AD) erhielt mit 0,68 Prozent der Stimmen keinen Sitz im Parlament.

Durch Maltas Mitgliedschaft im Commonwealth of Nations, dem Staatenbund ehemaliger (zumeist) britischer Kolonien, haben Malteser in manchen dieser Länder, was Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen anbelangt, einen privilegierteren Status als andere EU-Bürger.

Geographie

Die den Staat Malta bildenden Inseln liegen im Mittelmeer zwischen Libyen (360 km) und Sizilien (90 km) am östlichen Ende der Straße von Sizilien. Nur die drei größten Inseln Malta, Gozo (Ghawdex) und Comino (Kemmuna) sind bewohnt.

Die von Steilküsten geprägten Inseln sind Reste einer alten Landverbindung zwischen Afrika und Europa.

Das Klima ist ein subtropisches Winterregenklima (Mittelmeerklima) mit monatlichen Durchschnittstemperaturen zwischen 12° und 26°C sowie einer Jahresdurchschnittstemperatur von knapp

19°C. Die jährliche Niederschlagssumme beträgt etwas mehr als 500 mm; davon fällt mehr als die Hälfte in den drei Monaten von November bis Januar.

Seit 1993 ist Malta in 68 lokale Verwaltungseinheiten eingeteilt:

Wirtschaft

Maltas Wirtschaft gestaltet sich im Vergleich zu den anderen im Jahr 2004 der EU neu beigetretenen Mitgliedsstaaten relativ positiv. Die zwei traditionellen Wirtschaftszweige sind Landwirtschaft und Fischerei. Dabei wird die Landwirtschaft hauptsächlich auf Gozo betrieben. Der größte Arbeitgeber des Landes ist die Malta Drydocks, die zweitgrößte Werft Europas.

Auch der Tourismus spielt eine große Rolle. Die meisten Urlauber kommen aus Großbritannien, Deutschland und Italien. Von 1965 bis heute hat sich die Zahl der Touristen in etwa verzehnfacht. Heute sind es über eine halbe Million Touristen jährlich. 1992 wurde auf Malta eine eigene Börse gegründet.

Europäische Firmen werden schon seit den 1970er Jahren mit Steuervorteilen gelockt. So produzieren ca. 55 deutsche Unternehmen für den Export, u.a. die Firmen Playmobil, Rodenstock, Lloyd-Schuhe.

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl Maltas beträgt etwa 400.000. Da die Fläche Maltas relativ klein ist, ergibt sich eine sehr hohe Bevölkerungsdichte, die bei 1.267 Personen pro Quadratkilometer liegt. Somit ist Malta das am dichtesten besiedelte Land Europas und hat die dritthöchste Bevölkerungsdichte der Welt. 94 Prozent der Menschen leben in der Stadt.

Aufgrund der Besiedlung von Sizilien her gehört die maltesische Bevölkerung am ehesten der romanischen Volksgruppe an. Rund vier Prozent der auf Malta lebenden Menschen sind anderer Nationalität, davon ca. zwei Prozent Briten.

Gozo und Comino: Gozo hat etwa 30.000 Einwohner und Comino hat 4 permanente Bewohner. Auf Comino leben im Sommer zusätzlich ein Pächterehepaar der Hotelanlage und zwei Polizisten.

Religion

Die überwiegende Mehrheit der maltesischen Bevölkerung (98%) ist römisch-katholisch. Daneben gibt es nur einige wenige Lutheraner, Orthodoxe und Juden. Die katholische Kirche hat deswegen einen starken Einfluss auf die maltesische Politik, so sind beispielsweise Ehescheidungen verboten und Schwangerschaftsabbruch strafbar. Es gibt 365 katholische Kirchen in Malta, aufgrund dieser Tatsache sagen Malteser oft, sie hätten eine Kirche für jeden Tag im Jahr. Der Katholizismus ist in der Verfassung als Religion des maltesischen Volkes verankert.

Sprache und Schrift

Trotz der geringen Bevölkerung haben die Malteser ihre eigene Sprache. Maltesisch zählt zu den semitischen Sprachen und ist stark von arabischen Spracheinflüssen geprägt. Aber auch größere Anteile der italenischen, sowie geringere der spanischen, französischen und englischen Sprache finden sich im Maltesischem wieder. Als einzige semitsche Sprache verwendet das Maltesische lateinische Schriftzeichen (ausgenommen dem Y) erweitert um die vier Sonderzeichen c, g, h und z.

Aufgrund der langen Besatzungszeit der Briten beherrschen aber fast alle Malteser auch Englisch, größtenteils auch Italienisch.

EU-Erweiterung

Nach der Wahlniederlage der Nationalkonservativen 1996 wurde die EU-Aufnahme von seiten Maltas um zwei Jahre verschoben. Malta wurde nach der Entscheidung auf dem EU-Gipfeltreffen am 13. Dezember 2002 in Kopenhagen im Zuge der Osterweiterung zum 1. Mai 2004 mit neun weiteren osteuropäischen Staaten in die Europäische Union aufgenommen.

Doch vor der Aufnahme führten die Malteser am 8. März 2003 ein Referendum durch. Für einen Beitritt zur EU waren die Nationalkonservativen (PN) während die Sozialisten (MLP) und Gewerkschaften Werbung dagegen machten. Die Wahlbeteiligung bei den 300.000 Maltesern lag bei 91 Prozent die Zustimmung bei 53,65 Prozent und somit leicht über den Erwartungen. Malta hat damit Luxemburg als kleinstes EU-Land abgelöst.

Weltkulturerbe

Aus Malta sind bislang drei Denkmäler in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen worden: Die Hauptstadt Valletta, eine auf dem Reißbrett entstandene Festungsstadt; die Megalith-Tempel von Malta, eine Gruppe von sieben erhaltenen (ursprünglich 23) steinzeitlichen Tempelanlagen auf den Inseln Malta und Gozo sowie das Hypogeum von Hal Saflieni.

Weblinks

· Offizielle Seiten der maltesischen Regierung (englisch)
· Malta, Gozo & Comino von A bis Z
· Reisebericht Malta 2001
· Malta - Bilaterale Beziehungen (Auswärtiges Amt)

[Quelle]
[Enzyklopädie: Malta. DB Sonderband: Wikipedia Herbst 2004, S. 180869]