
Höchste Erhebung der Insel ist der gleichnamige Garajonay mit 1.487 Metern Höhe. Zu den Besonderheiten gehört die weltweit nur hier existierenden Pfeifsprache der Gomeros, El Silbo.Klimatisch trennt sich die Insel in die trockene Süd- und die von Passatwinden mit feuchter Luft versorgte, fruchtbare Nordhälfte.
Zur Wasserversorgung der in Treppen an den Berghängen angelegten Feldflächen wird der Regen und das per Kondensation entstehende Wasser in Reservoirs aufgefangen und an die Bewohner verteilt. Neben Kartoffeln werden auch Tomaten und Wein angebaut.
In den flachen Gebieten der Küstenregionen herrschen Bananenplantagen vor, deren kleine schmackhafte Früchte aber nicht für den Export bestimmt sind.
Die Insel wird nicht von großen Flugzeugen angeflogen, sondern nur im Regionalflugverkehr mit kleineren Maschinen. Sie kann per Schiff (Schnellfähre) von Teneriffa aus (Fahrzeit 35 Minuten), erreicht werden. Im bekanntesten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey (Tal des großen Königs), gibt es Hippiekommunen, die zum Teil in Höhlen an einem Strand wohnen. Hauptort von Gomera ist San Sebastián de la Gomera. La Gomera hat rund 18.500 Einwohner. Die Insel gehört zum Verwaltungsbereich von Teneriffa.
Der deutschsprachige Tourist informiert sich im Valleboten.
Literatur
· Baillon/Eames/Fernandez-Armesto: APA-Guides. Teneriffa - La Gomera - La Palma - El Hierro, APA : Berlin u.a. 1990
· Pott, Joachim/Hüppe, Joachim/de la Torre, Wofredo Wildpret: Die Kanarischen Inseln. Natur- und Kulturlandschaften, Ulmer : Stuttgart 2003, 320 S., 295 Farbfotos, 28 Farbgrafiken, 3 Tabellen, ISBN 3-8001-3284-2 (reichbebilderte Darstellung der Geobotanik)
Weblinks
Gomera
[Quelle]
[Enzyklopädie: La Gomera. DB Sonderband: Wikipedia Herbst 2004, S. 158718]
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