Die Republik Zypern (griechisch: Kypriakn Dnmokratia, türkisch: Kibris Cumhuriyeti) ist ein Inselstaat im Mittelmeer.
Sie liegt vor der Südküste der Türkei, nicht weit von Syrien entfernt. Zypern wird geographisch Asien zugeordnet, während es politisch und kulturell eher Europa zuzurechnen ist.
De facto beschränkt sich die Autorität der Regierung der Republik Zypern auf den griechischsprachigen Südteil der Insel. Der türkischsprachige Nordteil der Insel steht unter der Autorität der Regierung der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern. Völkerrechtlich wird die Gesamtinsel aber durch die Republik Zypern nach außen vertreten. Es kann mit dem Zypern-Pfund, in den souveränen königlich-britischen Basen mit dem Britischen Pfund und im Nordteil des Landes mit der Türkischen Lira bezahlt werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Bevölkerung
2 Geografie
3 Städte
4 Geschichte
5 Wirtschaft
6 Politik
7 Feiertage
8 Literatur
9 Siehe auch
10 Weblinks
Bevölkerung
Die Zyperngriechen (etwa 80%) werden auch Zyprioten genannt, während die Zyperntürken (19%) als Zyprer bezeichnet werden. Neben diesen Volksgruppen gibt es noch kleine armenische und maronitische Minderheiten. Neben Griechisch und Türkisch wird Englisch als Bildungs- und Verkehrssprache auch innerhalb der im Land stationierten internationalen Truppen gesprochen. Seit der türkischen Invasion leben ca. 200.000 Zyprioten aus dem türkisch besetzten Norden als Flüchtlinge im griechischen Süden der Insel.
80% der Zyprioten sindorthodoxe Christen, welche sowohl minoritär die strenge Athos-Richtung als auch mehrheitlich die gemäßigten Richtungen lebendigen Christentums umfassen. Die Zyprisch-Orthodoxe Kirche ist bereits seit 431 (Konzil von Ephesus) autokephal, d.h. unabhängig und selbstregiert, aber in Glaubensgemeinschaft mit den anderen Orthodoxen Kirchen.
18% sind Muslime: Zumeist in gemäßigt-säkularer Ausprägung nach türkisch-zypriotischer Tradition, jedoch ist es durch Zuzug vieler anatolischer Familien und arabisch finanzierter Moschee-Bauten im Nordteil auch bereits zur Ansammlung von Fundamentalisten gekommen.
1% der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an. Sie unterstehen dem lateinischen Patriarchat von Jerusalem, der durch einen in Nikosia ansässigen Patriarchalvikar vertreten wird - dies ist zumeist ein Franziskaner. Außerdem gibt es auch eine eigene Apostolische Nuntiatur, die Katholiken aller Riten berücksichtigt. Die Katholiken des römischen Ritus werden in den Ländern des Nahen Ostens Lateiner genannt und die katholische Kirche des lateinischen Ritus als lateinische Kirche bezeichnet.
Ebenfalls ungefähr 1% der Einwohner sind maronitische Katholiken. Sie besitzen den einzigen auf Zypern selbst ansässigen katholischen Erzbischof. Die Entstehung der zypriotische Maronitengemeinde wird allgemein auf Wanderbewegungen im Rahmen der Kreuzzüge zurückgeführt. Die Maroniten selbst gehen davon aus, dass sie vom Libanon her überhaupt die ältesten noch volksgruppenmäßig lebenden Siedler sind.
Geografie
Zypern ist die am weitesten östlich gelegene Insel im gesamten Mittelmeer und gehört geografisch betrachtet bereits zu Kleinasien. Mit einer Fläche von ca. 9.251 km² (griechischer Teil ca. 5.896 km², türkischer Teil ca. 3.355 km²) ist sie nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel im Mittelmeer (West- Ost-Ausdehnung ca. 230 km, Nord-Süd-Ausdehnung ca. 95 km).
Die Entfernung zur Südküste des türkischen Festlandes beträgt ca. 75 km, zur Westküste Syriens ca. 95 km, nach Ägypten ca. 325 km und zur nächstgelegenen griechischen Insel ca. 450 km. Damit bildet Zypern die Schnittstelle zwischen den Kontinenten Europa, Asien und Afrika.
Zwei Gebirgszüge durchziehen die Insel: Die zur Küste hin abfallende, sonst schroffe Kette des Pentadaktylos im Nordosten und das vulkanische, waldreiche Troodos-Gebirge im südlichen Landesinnern, mit dem Olympos (1.952 m) als höchster Erhebung. Die ca. 780 km lange Küste bietet teils ausgedehnte Sand- und Kiesstrände sowie steil abfallende Felsküsten mit kleinen Buchten.
Zypern besitzt ein mediterranes Klima mit deutlich kontinentaler Ausprägung. Die südliche Lage bedingt höhere Temperaturen als im nördlichen Mittelmeeraum und die Nähe zum arabischen Teil Asiens läßt des öfteren heiße Wüstenwinde übers Meer wehen. Das Mittelmeer um Zypern hat die höchsten Wassertemperaturen im gesamten Raum. Im Februar werden etwa 17 °C, im August um 28°C erreicht.
Die Regenzeit beschränkt sich eigentlich auf die Monate Dezember bis April. Von Mai bis November ist es trocken und vor allem im Landesinneren z.T. sehr heiß. Nikosia hat im Juli und August ein durchschnittliche Höchsttemperatur von 37 °C, was nur 2°C unter der Temperatur in Dubai liegt, aber 8°C wärmer ist als auf Mallorca. In Extremfällen steigt das Thermometer im Zentrum der Insel im Hochsommer auf 47 °C. An den Küsten ist es während des Sommers meist am Tag 30-35°C warm, in der Nacht kühlt es auf 23 bis 20°C ab. Der Westen der Insel um die Stadt Paphos ist oftmals 2-4°C kühler als der Osten. Im Winter liegen die Temperaturen zwischen 15°C und 20°C am Tage, von Zeit zu Zeit auch darüber, selten darunter. Oberhalb von 1.500 m kann es aber auch Schnee geben.
Städte
Agia Napa
Agia Napa bzw. Ayia Napa (sprich: Ajía Nápa) ist eine Ortschaft an der Südost-Küste der Republik Zypern.
Agia Napa ist zu einem wichtigen touristischen Zentrum angeschwollen. Dabei ist es nach türkischer Einnahme des nördlichen Teiles der Insel (1974) in seiner touristischen Bedeutung sukezssive an die Stelle der einst blühenden Stadt Famagusta getreten. Den Fehler äußerst eng aneinanderliegender Hotels hat man in Agia Napa aber nicht wiederholt.
In den Sommermonaten kommen hierher, aber auch ins benachbarte Protaras, vor allem junge Leute aus Großbritannien und Skandinavien, um neben den schönen Stränden die sich drängenden Bars und Clubs zu bevölkern. Nachts gleicht die Ortsmitte einer einzigen großen Party. Immer wieder müssen die Behörden Auswüchse behindern und vereinzelt Soldaten der britischen Besatzungstruppen bzw. der UNO- Truppen auf ihre Verpflichtungen auch im Freizeitbetrieb hinweisen.
Aus diesem Grund erlassen die Kommandanten des öfteren ein Aufenthaltsverbot für Soldaten. Es ist daher immer eine gewisse Wachsamkeit angebracht - auch ist die Gefahr einer AIDS-Infektion besonders hoch. Die Lokalbewacher sind nicht zimperlich und werfen besonders lästige Leute auch im vollen Sinne des Wortes auf die Straße. Die Spitäler im griechisch-zypriotischen Teil sind aber von hoher Qualität.
Der schwedisch-englische Tourismus in Agia Napa ähnelt dem deutschen auf Mallorca. Zudem ist der Genuß eines nur in Zypern erhältlichen Halloumi- Brötchens unvergleichlich (Halloumi ist ein spezieller Käse, der gegrillt eine geschmackliche Höchstqualität erreicht). Der eigentliche Strandbetrieb beginnt etwa Anfang Mai und endet im Oktober, aber russische und andere Touristen sind bekannt dafür, auch zu Weihnachten ins Meer zu gehen. Seit der Grenzöffnung sind auch Studenten aus dem Nordteil in der Stadt unterwegs. Junge Mädchen seien aber gewarnt, daß sie von ihren kurzzeitigen Liebhabern oft nie mehr etwas hören werden. Es lohnt sich daher keinesfalls, die eigene Jungfräulichkeit aufs Spiel zu setzen.
Die Touristen haben meist die Möglichkeit des Besuches einer Heiligen Messe nicht nur in den einheimischen orthodoxen Kirchen, sondern auch durch Angebot einer katholischen Messe vor allem durch die inselansässigen Franziskaner. Zypern untersteht der Jurisdiktion des Patriarchates von Jerusalem.
Larnaca
Lárnaka (griechisch Larnaka oder Larnax; im Deutschen kommt auch die englische Schreibweise Larnaca vor) ist eine Stadt auf Zypern und hat 62.000 Einwohner.
Das Königreich Kition, eines der bedeutesten Königreiche von Zypern, hatte die Stadt Larnaka als Residenz. Kition war auch Geburtsort des berühmten Philosophen Zenon, der die Schule der Stoa gründete. Kition war auch die zweite Heimat von Lazarus, der, nachdem er von Jesus Christus wieder zum Leben erweckt worden war, nach Kition kam und dort der erste Bischof wurde.
Die alten mykenischen Tempel und Zyklopenmauern der antiken Stadt waren unter der Erde verborgen, bis sie schließlich in den letzten Jahren von Archäologen freigelegt wurden. Später gründeten hier Phönizier ein mächtiges Königreich. Im 18. Jahrhundert wurde es zu einem Handelszentrum, weil es der Sitz europäischer Konsultate war.
Sehenswürdigkeiten
- Das Archäologische Museum am Kalogreon-Platz: Sie beinhaltet eine interessante Sammlung von Funden aus der Jungsteinzeit bis zur römischen Zeit.
- Das Pierides-Museum mit einer Privatsammlung zyprischer Altrömer.
- Die Festung von Larnaka wurde 1625 gebaut und dient in den ersten Jahren der britischen Herrschaften als Gefängnis.
- Die Agios-Lazaros-Kirche ist eine prächtige Kirche, erbaut von Kaiser Leo VI. im 9. Jahrhundert. Acht Tage vor Ostern wird die Ikone des Heiligen Lazarus in einer Prozession durch die Straßen Larnakas getragen.
Das Stadtkönigreich Kition war eines der bedeutendsten antiken Stadtkönigreiche mit Bauresten, die ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Die Überreste der Zyklopenmauern und ein Komplex von fünf Tempeln sind zur Besichtigung freigegeben.
Limassol (Lemesos)
Limassol (griech. Lemesos, Lemesós) ist die zweitgrößte Stadt Zyperns. Sie befindet sich an der Südküste der Insel und gehört dem griechischen Teil an.
Limassol hat seit der Teilung der Insel in 1974 eine rasche wirtschaftliche Entwicklung vollzogen und ist heute ein bedeutendes Finanzzentrum, in dem viele Off-shore-Unternehmen ansässig sind. Zum den Schattenseiten des Erfolgs zählt das Aufkommen organisierter Kriminalität, oft im Zusammenhang mit Machtkämpfen der verschiedenen Bordell-Betreiber. In der 90er Jahren kam es zu mehreren Bombenanschlägen auf Automobile.
Tourismus
Limassol zieht viele Touristen an und verfügt über eine Reihe großer Vier-Sterne-Hotels. Fast die ganze Küstenlinie der Stadt ist bis an den Strand heran zugebaut. Weniger bedrängte Strände finden sich aber etwas außerhalb auf der Halbinsel von Akrotiri.
Nikosia (Lefkosia, Hauptstadt)
Nikosia (gr. Leykosia Lefkosía, türk. Lefkosa) ist die Hauptstadt der Republik Zypern im Zentrum der Insel. Seit dem Bürgerkrieg 1974 ist die Stadt durch die "Grüne Linie" (prasinn grammn), eine Absperrung aus Barrikaden und Stacheldraht, in einen griechischen und einen türkischen Teil getrennt. Die Grenze wird von UNO-Blauhelmen überwacht. Nikosia hat 195.000 Einwohner.
Der Flughafen Nikosias ist seit dem Bürgerkrieg gesperrt, da er sich nahe der Grenze befindet.
Inhaltsverzeichnis
1 Südteil Nikosias
1.1 Altstadt
1.2 Die neuen Stadtteile
2 Nordteil Nikosias
2.1 Sehenswürdigkeiten
3 Stadtteile von Nikosia (griechischer Teil; unvollständig)
Südteil Nikosias
Altstadt
Die südliche -griechische- Hälfte der Altstadt wird von vielen Bewohnern Nikosias als schlechte Wohngegend angesehen. Viele der Häuser sind in sanierungsbedürftigem Zustand. Es herrscht hier aber ein reges kulturelles Leben mit einigen Restaurants und (teilweise "alternativen") Kneipen, besonders in der Umgebung des Tors von Ammochostou (puln Ammoxostoy). Über die ganze Altstadt verstreut sind viele kleine, traditionelle Läden und Handwerksbetriebe.
In der Fußgängerzone, die an der Plateía Eleutherías (Platz der Freiheit; Plateia Eleyterias) beginnt und bis zur Grünen Linie führt, befinden sich die größeren und moderneren Geschäfte. Eine besondere Stellung nimmt die Laikí Jitoniá (Laikn Geitonia; in etwa: "traditioneller Stadtteil") ein, wobei es sich um einige für Touristen hergerichtete "traditionelle" Straßen handelt, die aber weniger Authentizität, sondern eine Disneyland-Wirklichkeit vermitteln.
In Nikosia befindet sich die einzige Universität von Zypern.
Sehenswürdigkeiten
- In der Arabahmet-Moschee aus dem 17. Jahrhundert wird eine Haarsträhne Mohammeds aufbewahrt.
- Die Selimiye-Moschee, erbaut im 13. Jahrhundert als Kathedrale Agia Sofias , wurde 1570 von den Türken in eine Moschee umgewandelt.
- Die Sultan-Mahamut-Bibliothek mit einer großen Sammlung islamischer Manuskripte.
- Der zentrale Atatürk-Platz mit der Venezianischen Säule im Mittelpunkt.
Stadtteile von Nikosia (griechischer Teil; unvollständig)
· Agios Dometios
· Aglantzia
· Akropoli
· Dasoupolis
· Egkomi
· Lakatamia
· Lykavitos
· Makedonitissa
· Pallouriotissa
· Strovolos
Paphos
Paphos (griechisch Páphos) ist nach Nikosia, Limassol und Larnaka die viertgrößte Stadt Zyperns. Sie befindet sich im Südwesten im griechischen Teil der Insel.
Paphos verfügt über einen bedeutenden Hafen und einen internationalen Flughafen, der an Verkehr gewann, seit Nikosia nicht mehr angeflogen werden kann.
Wichtigstes Wahrzeichen ist das Kastell direkt am Hafen, außerdem gibt es ausgedehnte Anlagen antiker griechischer Ruinen, wobei besonders die "Königsgräber" zu erwähnen sind, sowie bestens erhaltene Mosaiken.
Der Sage nach ist Aphrodite nach ihrer Geburt hier an Land gegangen; sie trug auch den Beinamen "Paphia".
· Phini
· Phiti
· Polis
· Vasilikos
· Yeroskipos
Städte und Orte in der Türkischen Republik Nordzypern (türkisch besetzter Nordteil der Insel)
Eingebettet in die beiden Gebirgsketten liegt die fruchtbare Mesaoria-Ebene, in deren Zentrum die Hauptstadt Nikosia (griechisch: Lefkosia, ca. 195.000 Einwohner) liegt. Weitere größere Städte sind die Häfen Larnaca (ca. 66.400 E), Limassol (griechisch: Lemesos, ca. 148.700 E) und (Nea) Paphos (ca. 36.300 E) an der Südküste (von Ost nach West), sowie Gazimagusa (ehem. Famagusta, ca. 27.700 E) und Girne (ehem. Kyrenia, ca. 12.500 E) im türkisch besetzten Norden. Daneben verdient das an der Südost-Küste gelegene und zu einem wichtigen Tourismuszentrum gewordene Dorf Agia Napa Erwähnung.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Zyperns
Die strategisch günstige Lage der Insel war wohl der Grund für zahlreiche Ereignisse in der Vergangenheit.
Zypern befand sich von 1571 bis 1878 unter der Herrschaft des Osmanischen Reichs.
1878 verpachtete das Osmanische Reich die Insel an Großbritannien, das im Gegenzug dem Osmanischen Reich Unterstützung gegen einen Vorstoß der Russen zusagte; mit dem Eintritt des Osmanischen Reiches in den 1. Weltkrieg (1914) auf Seiten der Mittelmächte wurde die Insel von den Briten annektiert. 1925 wurde Zypern Kronkolonie.
Die ehemalige britische Kolonie wurde am 16. August 1960 aufgrund des Abkommens von Zürich zwischen Großbritannien, Griechenland und der Türkei (1959) unabhängig.
14. August 1996 brechen schwere Unruhen aus. Grund der Eskalation ist die Erschießung eines griechischen Zyprioten durch türkische Soldaten an der Demarkationslinie zum türkischen Teil der Insel.
Zypern trat völkerrechtlich am 1. Mai 2004 der EU bei. Zuvor war jedoch die Wiedervereinigung Zyperns bei einer Volksabstimmung am 24. April 2004 an der Ablehnung im griechischen Teil gescheitert.
Auf Grund des positiven Abstimmungsergebnisses im türkisch verwalteten Teil entschied sich die EU, den Norden wirtschaftlich mit weit über 200 Millionen Euro jährlich zu unterstützen und die sogenannte Green Line zwischen dem Nord- und Südteil zu ignorieren. Damit ist es seit 1. Mai 2004 erstmals möglich, dass auch EU-Bürger vom Nordteil in den Südteil fahren können, ohne der Gefahr einer Gefängnisstrafe und Ausweisung zu unterliegen.
Somit wird die völkerrechtliche Linie gewahrt, dass tatsächlich die gesamte Insel in die EU aufgenommen wurde. Da langfristig ein wirtschaftliches Zusammenwachsen automatisch zu erwarten ist, ist die öffentliche Enttäuschung über den Ausgang der Referenda eher von kurzfristigen Gedanken bestimmt.
Wirtschaft
Nach einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums von 4,0% in 2001 auf 2,2% in 2002 sind die Prognosen für das Jahr 2003 mit ca. 2,3% verhalten positiv.
Das Bruttosozialprodukt (BSP) belief sich auf 4,9 Millarden US-Dollar. Das BSP pro Kopf betrug etwa 12.500 US-Dollar. Zum Vergleich: In Deutschland lag der Wert bei rund 24.000 US-Dollar. Trotzdem hat Zypern von allen Beitrittsstaaten der EU-Erweiterung des Jahres 2004 den höchsten Wert.
72% der Zyprioten arbeiten im so genannten Tertiären Sektor, in der Landwirtschaft hingegen nur 5% aller Beschäftigten.
Die Arbeitslosenquote beläuft sich auf 3,6%. Dieser Wert liegt unter dem EU-Durchschnitt. Die Inflationsrate beträgt 2%, Auslandschulden sind nicht vorhanden.
Auf Grund der wirtschaftlichen Struktur gilt Zypern, neben Malta, als am weitesten entwickelter Staat der zehn neuen Beitrittsländer.
Feiertage
Unabhängigkeitstag am 1. Oktober
Literatur
· Cypern, in: Meyers Konversationslexikon, 4.Aufl. 1888-90, Bd.4, S.385.
Siehe auch
· Zypern-Konflikt
Weblinks
· Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes
· Die griechisch-zypriotische Regierung
· Die türkisch-zypriotische Regierung
· Informationsamt Nordzypern
· Türkisch-zypriotische Behörden
· Die Vertretung der EU-Kommission auf Zypern
· UNO-Mission auf Zypern
· SPIEGEL-Länderlexikon Zypern
Es fehlen noch Informationen zum Klima, Parlament und Parteien.
[Quelle]
[Enzyklopädie: Zypern. DB Sonderband: Wikipedia Herbst 2004, S. 316133]
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